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Heimat Echo vom 03.12.2015

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Advent, Advent ein Tröti rennt....

Dunkel war´s, der Mond schien helle, als ein Tröti blitzeschnelle, langsam auf den Parkplatz bog.
In der Hand kein Gläschen Sekt, stattdessen die Nas´ hinterm Schal versteckt,
traf man sich zu später Stunde, in der altbewährten Runde.
Tröteweihnachtsfeierschar, harter Kern, wie jedes Jahr. Gemeinsam durch das Tal zu wandern, gutes Gespräch mit dem Ein oder Andern.
Zwischenstopp hielt man dann an einem See, dies´ Jahr fehlte jedoch leider der Schnee.
Dort standen Reinhild und Manni Spalier: „Willst´n Glühwein oder ein Bier?“ „Hey Manni, was´ los, wo sind Frikadelle´, kochst´ sonst doch so gut, mein alter Geselle.“
„Nerve behalle, nur ruhig Blut, ruff uff die Bember, do geht et euch gut.“
Kaum dort oben angekommen, Sitzplatz gesichert und eingenommen, verkündet der Billy, was er hat gekocht, es gab was für jeden, alle haben´s gemocht.
Wir hatten die Pommes noch nicht ganz verdaut, das Schnitzel geschluckt, fast noch unzerkaut, stand er plötzlich da, in voller Pracht, der größte Star in der Vor-Weihnacht: der heilige Nikolaus by himself, an seiner Seite ein fülliger Elf´.
Dieser im Verein als Beelzebub bekannt, hielt er den Bischofsstab in seiner Hand.... de Beelzebub... Es war kein geringerer, als unser Ludes, der Nikolaus verkündete derweil über uns Gutes.
Ein weiteres Highlight, ihr glaubt es kaum, die Geschichte von Ute, wie immer ein Traum. Utes Beiträge – ein sehr schöner Brauch, der Nikolaus hielt sich vor Lachen den Bauch....unsre Ute: ein Gedicht....
Dann gab’s für den Ein oder Andren ein „Tütchen“, danach noch gesungen: das Nikolausliedchen.... andächtiges Lauschen....
Die Stiefel geschnürt, das Aufstehn `ne Qual, per Pedes gings wieder durchs Feisternachtal. Doch wer jetzt meint, hier sei es zu Ende, nein, hier nimmt die Story `ne dramatische Wende:
„Wer steht da im Dunkeln, in des försters Revier?“ Schon wieder der Manni: „Jemand Glühwein, ein Bier?“
Wir müde von des Wanderers Runden, hat er mit dem Auto `ne Abkürzung gefunden.
Doch danach war dann auch wirklich Schluss, ein jeder in sein Bettchen muss.
Und es war für uns wieder mal –ganz ohne Frage- ` ne schöne Einstimmung auf die besinnlichen Tage.

 

Heimat Echo vom 26.11.2015

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Tröteköpp wollten mal wieder hoch hinaus.....

... aus diesem Grund hatte der Bauhof bereits einen Hubsteiger zur Verfügung gestellt, schließlich sind die Trötis ja auch schon in die Jahre gekommen, das kraxeln ist dann nicht mehr ganz so einfach. An einem fantastisch sonnigen Mittwochnachmittag im November sah man daher ein auserwähltes Grüppchen Trötis den Rathausplatz vereinnahmen, um traditionell zur Verhübschung des Weihnachtsbaumes beizutragen. Unsere Deko bereits die Woche zuvor aus dem Lager geholt und poliert, konnte es an diesem Tag endlich losgehen. Der Leiter des Bauhofs, Herr Föllbach, und seine Mannen hatten den Baum bereits an Ort und Stelle positioniert und verkeilt. Doch damit nicht genug, mussten diese Jungs auch noch weiter herhalten und den Zurufen des Tröte-Weihnachtsbaum-Kompetenzteams Folge leisten. „links, links, links die rote Kugel... ne, das andere Links...“ und „... da würd ich jetzt ein Saxophon hinhängen oder doch vielleicht ne rote Kugel?“Kritische Blicke beim Tröte-Weihnachtsbaum-Kompetenzteam schallte es über den altehrwürdigen Rathausplatz. Doch folgsam, wie ein städtischer Angestellter ist, wurden alle Anweisungen des TDT (= Tröte-Deko-Teams) brav befolgt. Noch ein kleiner Stromtest: brennt, Lichterketten ok, Weihnachten kann kommen. Die kompetente und professionelle Abnahme der Bau(m)maßnahme erfolgte schließlich durch den obersten Vallendarer Bürger, Herrn Jung.Erleichterung macht sich breit: Baumabnahme erfolgreich. Und so hoffen die Trötis, dass der Weihnachtsbaum den Vallendarer Bürgern durch sein Leuchten den Weg durch eine schöne und besinnliche Adventszeit weisen wird.

 

Heimat Echo vom 19.11.2015

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Tröteköpp erhalten Ehrenpreis von den Bemoosten

Letzten Samstag war es wieder soweit: der Karneval in Valler wurde mit dem Hoppeditzerwachen eröffnet. Das dies ein großer Tag für die Tröteköpp wird, wusste morgens noch keiner. Der Hoppeditz persönlich hatte uns eingeladen, damit wir bei seinem letzten „Erwachen“ mit von der Partie sind. Wer uns genauer kennt, der weiß, dass der Hoppeditz bei uns im Verein Gründungsmitglied ist. Daher war es für uns klar, dass wir gerne seiner Einladung folgen. Natürlich hatten wir uns eine kleine Überraschung überlegt und haben dem Hoppeditz ein neues und zwei bekannte Lieder mitgebracht. Die Stimmung in der Hellegass war wieder super und auch der Wettergott war uns wohlgesonnen. Die Freude bei Hoppeditz Norbert, wie auch bei den anwesenden Gästen und befreundeten Vereinen, war groß und der Start für seine Abschiedskarnevalstournee war bestens gelungen.
Doch auch die Bemoosten, bekannter Weise auch ein Verein der immer für eine Überraschung gut ist, hatte im Anschluss noch etwas Besonderes für uns im Petto. Der 2. Vorsitzende Lutz Haushahn bat uns noch nicht von der Bühne zu gehen und begann eine sehr schöne und ganz speziell auf unsere Guggemusik ausgerichtete Laudatio zu halten. Neben der Historie unseres noch jungen Vereinslebens pointierte er gekonnt auch diverse Highlights der nunmehr 17 jährigen Geschichte der Vallerer Tröteköpp heraus. Dann wurde das Geheimnis gelüftet. Die Guggemusik Vallerer Tröteköpp wurde geehrt für die Verdienste um den Vallerer Karneval. Ein Ehrenpreis der zum karnevalistischen 11. Mal verliehen wurde und nur an Personen, Institutionen und Vereine geht, die sich im besonderen Maße um den schönen Vallerer Karneval verdient machen. Wir waren alle emotional sehr berührt und stolz diese Ehrung erhalten zu haben. Der stolze Haufen...Unser 1. Vorsitzender Jochem Stein nahm den Preis dankend entgegen und wies schon mal auf die kommende närrische Session hin, die am Karnevalswochenende komplett unter der Organisation der Tröteköpp in der Stadthalle steht.
Für Move It konnten schon Hochkaräter aus der Hip Hopp/Street Dance Szene engagiert werden, die bereits Welt- und Europameistertitel erreichen konnten. Der Samstagsball braucht fast gar nicht mehr genannt werden, eine Feier ohne Gleichen und der Karnevalsonntag, die „Afterzuch Party“, startet auch unter unserer Regie – diesmal endlich wieder mit einer Top Live Band.
Dazu aber später mehr.
Unser Dank gilt den Bemoosten, die uns diese große Ehrung zukommen ließen. Die Freude darüber haben wir dann noch in geselliger Runde in der Hellegass, auf dem Walk of Fame des Vallerer Karnevals, gebührend ausklingen lassen.

 

Heimat Echo vom 08.10.2015

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Tröte extrem: Trötis als Teilnehmer beim Staffelmarathon in Waldbreitbach

Wer hätte das gedacht, dass die Tröteköpp in ihrem hohen Alter nochmals bei einem Marathon mitmachen? Richtig: keiner. Doch wer am frühen Morgen am Tag der Deutschen Einheit aus dem Fenster schaute, sah einige rot-blau kostümierte Marathonis in Richtung Rhein pilgern. Der Staffelmarathon in Waldbreitbach war das sportliche Ziel an diesem Tag. Doch da wir beim Joggen so schlecht Musik machen können (manche behaupten, ohne Joggen auch), beschränkten wir uns auf einen musikalischen Guggemarathon. Als wir an unserem Startort ankamen, waren die ersten Läufer bereits auf der Strecke. Doch kein Wettkampf ohne vitale Vorbereitung: unser Geburtstags“kind“ und erster Vorsitzender Billi sorgte für die notwendige isotonischen Getränke vor dem Start.Teambesprechung vor dem Startschuss... Doch nicht lange pausieren, schließlich warteten die Läufer auf unsere frenetischen Anfeuerungsklänge. Der Wettergott hatte es mit dem Veranstalter wieder –wie jedes Jahr- sehr gut gemeint. Sonnenschein und –für die Läufer- äußerst angenehme Temperaturen sorgten sowohl bei den Teilnehmern, als auch bei uns Musikusse für ausgelassene Stimmung. Den musikalische Marathon meisterten wir wie immer in Bestzeit und hatten auch schnell unsere Pause verdient. Doch oh Graus, oh wei, die Waldbreitbacher Feuerwehr hatte unsere altbewährte Pausenzone abgespeckt. Und so mussten Steaks und Grillwürstchen, sowie sonstige kulinarische Ergüsse `ner Siedewurst und Bienenstich weichen. Doch uns kriegt nichts unter. Und so gings wohl gestärkt in die zweite Rund. Die Läufer sichtlich müde und angeschlagen, wir jedoch noch frisch (selbst „Moskau“ konnte uns nicht in die Knie zwingen). Selbst nach nahezu 30 gefühlten Kilometern immer noch lächeln...Während die ersten Sieger das Podest im Hintergrund erklommen, tröteten wir kräftig weiter. Nachdem wir jedoch die Strecke leergepustet hatten, gönnten wir uns auch den wohlverdienten Feierabend und traten die Heimreise an. Wieder mal ein perfekter Tag im Kreise von Freunden.

 

Heimat Echo vom 24.09.2015

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Und immer immer wieder geht die Sonne auf…

…. doch leider nicht beim aktuellsten Auftritt der Vallerer Trötköpp beim City- und Brunnenfest in Höhr-Grenzhausen…. Nach der wohlverdienten Sommerpause, in der die meisten Trötis bereits neue Kraft für die kommende Session 2015/2016 geschöpft hatten, stand seit langem mal wieder ein Auftritt auf dem Terminkalender: City- und Brunnenfest im Kannebäckerland. Doch düstere Wolken begleiteten uns bereits auf unserer Anreise zum Auftrittsort. Kaum die Instrumente ausgepackt und zusammengeschraubt, fing der Himmel an zu weinen. Ob trocken, ob nass: wir sorgen für Spass Ein Zeichen? Von wegen, dies war eine Aufforderung für uns Musikusse, die Regenwolken wegzupusten. Zwar wurden wir von den Festbesuchern freudestrahlend empfangen, allerdings hatte die Zahl der Zuschauer durch den extrem dichten Nebel (und die damit einhergehende hohe Luftfeuchtigkeit von Oben) schwer gelitten. Aber wir wären nicht die „Trötis“, wenn wir nicht auch diesem Wetter was Gutes abverlangen könnten: „brauchen wir die Instrumente nicht zu schmieren, dank dem Regen flutscht es auch so.“ Bereits nach wenigen Metern hatten wir die Höhrer Massen in unseren Bann gezogen: die, die bei diesem Wetter, bei dem man keinen Hund vor die Tür schickt, gekommen waren, blieben stehen und feierten uns frenetisch. Doch dieses Wetter zollte auch seinen Tribut: kaum waren wir 300 Meter spielend durch die Verkaufsstraße der Westerwaldmetropole gezogen, kam, was kommen musste: auch das Material zollte dem Wetter Tribut und die Achse des Schlagzeugwäglis brach unter den Wassermassen zusammen. Doch welch ein Wunder: nur einen Steinwurf entfernt war eine Geschäftsstelle des ADWRC (= Allgemeiner Deutscher Wägli Reparatur Club) mit dem Geschäftsstellenleiter Lutz Haushahn, der mit verschiedenen Kabeln und Kabelbinder flugs die Sache zum Guten wandte.Die Jungs des ADWRC beim Pitstop... Und so konnte es weiter hinab zum Festgeschehen gehen. Doch auch bei der Feuerwehr, die grundsätzlich zum Wasser ein gutes Verhältnis pflegt, hatte man sich schutzsuchend in die Hallen zurückgezogen."Schnell weiterspielen, bevor der Trichter vollläuft....." Und so setzten wir den Blinker links, um unseren Rückweg anzutreten. Ein kleiner Absacker noch unter den Sonnen (Regen-) schirmen zu uns genommen, trat jeder seinen Heimweg an: duschen, Zänncher butzen und ab auf die Couch mit ´nem heißen Kakao. Und das Resümee von diesem Auftritt: ein Fest, das man immer wieder weiterempfehlen kann. Für jeden etwas dabei. Und wenn man was verbessern könnte: 1000 Meter Pavillons über der Fußgängerzone, dann wär´s perfekt! Wir jedenfalls freuen uns, wenn wir nächstes Jahr wieder mit am Start sein dürfen. „Ja denn nur einmal im Jahr ist Brunnenfest, ist Brunnenfest in Höhr….“

 

Heimat Echo vom 16.07.2015

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Letzte Woche bereits angekündigt: Bericht vom Rheinland-Pfalz-Tag-Umzug in Ramstein-Miesenbach

Nachdem wir letzte Woche von den Höhen und Tiefen der Tage vor dem Hauptereignis des Wochenendes berichtet hatten, sollte in dieser Ausgabe des Heimatechos die Folgen des exzessiven Probens am Samstag näher beleuchtet werden. Nachdem uns Herr Seliga den gesamten Samstag ausgiebig gequält hatte, verließ er fluchtartig das (Pfälzer)Land. Für den Rest hieß es jedoch am Sonntagmorgen: Kofferpacken und Zimmerräumen. Der Schlafmangel wurde mittels Koffeinspiegel wieder in die Waage gebracht, danach den Billy-Bus befüllt und sich in die Kostüme gezwängt, um die Reise nach Ramstein zum Festumzug anzutreten. Auch der Wettergott war uns mal wieder wohlgesonnen und bei herrlichem Sonnenschein erreichten wir den Platz unserer Startaufstellung. Und wieder mal –wie so oft- hatte die Loos-Fee ein glückliches Händchen bewiesen: wir stellten uns genau vor dem örtliche Freibad auf. Zwar war das kühle Nass an diesem Tag verschlossen, aber der Kiosk mit Kaffee, Pommes und kühlen Getränken hatte seine Pforten geöffnet und wir hatten diesen auch binnen weniger Minuten für uns eingenommen. Tja, ein Tröte-Näschen riecht sowas direkt. Eigentlich wollte in diesem Moment keiner mehr weiter, wir hätten den ganzen Tag dort verweilen könne, doch Job ist Job. Winterkostüm übergestreift und ab gings ins Getümmel. 38 Grad und kein bischen leise......Anfänglich stockend, aber kaum das Publikum am Rand erblickt, gings dann richtig los. Nachdem Herr Seliga sich ja bekanntermaßen ins wohlverdiente Wochenende zurückgezogen hatte, übernahm unser Youngster Anna-Lena Kopp das Regiment. Sichtlich angespannt als Chefin der Chaoten-Truppe an so einem Großereignis und Repräsentant des Kreises MYK, meisterte sie ihren Job jedoch bravourös. Schließlich ist es nicht einfach, so einen Sauhaufen in Schach zu halten.Apropos Sauhaufen.... Das Publikum fand es ebenfalls spitze und so wurden die Rufe nach den Vallerer Tröteköpp immer lauter. Die Zugstrecke, dieses Jahr kurz und heftig, hatten wir schnell hinter uns gebracht und waren recht zügig an der Ehrentribüne angelangt. Schnell der Malu zugewinkt, zwei bis dreimal in die Kamera der Liveübertragung gezwinkert, hatten wir die Massen hinter uns gelassen. Was nun folgte, „erzürnte“ uns Trötis: 50 Meter aus der Sichtweite von Malu kam der närrische Bandwurm zum Erliegen. Die Einen: „Ja toll, hätten wir vor der Ehrentribüne mal richtig Gas geben können“, die Anderen froh: „Gott sei Dank, die halbe Stunde vor der Ehrentribüne hätte von uns kein Bläser überlebt….“.Stimmung...... Und dennoch war es gut so, der Rest der Zugstrecke war berghoch auch noch sehr anspruchsvoll und langatmig, aber auch sehr schön. Durch ein Wohnviertel, vorbei an Rasensprengern, die uns die nötige Abkühlung bescherten, ging es Richtung Bus. Müde, erschöpft, glücklich, klatschnassgeschwitzt, durstig, erklommen wir den Billy-Bus, der –nicht wirklich selbstverständlich- zufällig genau am Ende der Zugstrecke geparkt war. Ja, wen wundert’s: wieder mal ne geile Tour der Trötis: „Musik und Spaß, für jeden was….“ Und wer mit diesem Bericht noch nicht genug von uns hat, der kann gerne visuell einen kleinen Nachschlag haben: >> http://www.swrfernsehen.de/festumzug-rheinland-pfalz-tag-2015-aus-ramstein-miesenbach/-/id=2798/did=15724896/nid=2798/1xa8dhj/index.html << Ab 1:53:50 Min. gibt’s auch musikalisch was aufs Auge.

 

Heimat Echo vom 09.07.2015

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Probewochenende 2015 – Und wieder mal ein Sommermärchen!

Bereits seit einigen Wochen hatte es sich angekündigt: Die Trötetour 2015 ging zum Rheinland-Pfalz-Tag nach Ramstein-Miesenbach. Für manch einen ein Fluch („Oh Gott, 38 Grad und Winterkostüm… da schmilzt mir ja mein lang erarbeiteter Bauchspeck“), für andere ein Segen („Gott sei Dank, weg von zu Hause“) begaben wir uns am späten Freitagmittag –dank Billy-Bus (äh Butz)- in den wohltemperierten Bus Richtung Pfalz. Oh Guggelerauge (-kehle), was siehst du da??? Eine Kiste mit kühlem Blonden? Die Trötesaftschubsen hatten ihr Schürzchen bereits umgebunden, ihren Dienst aufgenommen und die provisorische Theke in Betrieb genommen, da war´s auch schon passiert: ein Vorstandsmitglied hatte es zu gut gemeint und die Getränke mit Trockeneis gekühlt. Kaum den Deckel abgehoben, übernahm Väterchen Frost die Oberhand. Jede Flasche, die aus der Kiste herausgezogen wurde, erstarrte zur „Salzsäule“ und fiel in sich zusammen.Eis Eis Baby.... Zaubertrank in Vorbereitung Tja, hätte man in Chemie aufgepasst, könnte der Durst jetzt schon gestillt sein. Aber: Hilfe nahte: Tröte110 gewählt stand bereits in Buchholz die Sanitäter mit „ganzenen“ kühlen Getränken bereit. Und so war der Abend bereits in trockenen Tüchern. Doch damit nicht genug: kaum angekommen, die Zimmer bezogen, roch es auch schon wieder nach herrlichem Grillgut. „Und heute legt auf: DJ Thorsten und MC Ludes“. Nicht nur am Schlagwerk und an den Becken, nein auch an der Grillgabel waren die Beiden der Hammer.Geduld, gleich geht et loss.... Satt, sitt, jetzt ab ins Bettchen, der Tag war lang… Nein, das Highlight des Tages/der Nacht stand uns ja noch bevor: Punkt 0:00 Uhr hatten wir noch die Ehre, unserer Trommel-/ Waschbrett-/ Lyra-/Saxophon-Ute zu ihrem 35sten Geburtstag (ok, mit ein paar Jahren Berufserfahrung) zu gratulieren . Doch dann hieß es wirklich: ab in die Etagenbetten, morgen stand ein anstrengender Tag bevor. Denn jetzt kam das, was kommen sollte: Herr Seliga, unser neuer musikalischer Leiter kannte keine Gnade und quälte uns im Morgengrauen aus dem Bett. Um 10:30 Uhr begann die schweißtreibende Probe. In drei Räumlichkeiten wurde die alte Jugendherberge nahezu zum Einstürzen gebracht. Auch aus dem Tal erreichten den Herbergsvater drohgebärdende WhatsApp-Nachrichten „Helene Fischer von` ner Guggenmusik, geht gar nicht, die müssten auf dem Mond proben, dann passt das wenigstens mit dem Atemlos…..“ Dank dem Smiley im Anhang war für uns klar: es war vom Nachbarn nicht ernst gemeint. Auch die nach dem Mittagessen stattfindende Open-Air-Probe stimmte uns dank Sonnenschein auf den kommenden Tag und den Umzug in sengender Sonne ein. Atemlos? Von wegen.... Für uns Guggeler war es jedoch eine gelungene Probe (Herr Seliga schmunzelte nur, dies haben aber 99,9 % der Trötis als Lob gewertet). Nein, ohne Quatsch: es hat allen Beteiligten Spaß gemacht und so hatten wir uns unseren freien Abend auf dem Rheinland-Pfalz-Tag redlich verdient. De Busse-Billy brachte uns sicher ins Zentrum des Geschehens und in dunkler Nacht auch sicher wieder nach Hause. Doch dann: husch husch ins Bettchen, morgen wird’s ein anstrengender Tag. Doch davon berichten wir nächste Woche...

 

Heimat Echo vom 21.05.2015

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Ja denn nur einmal im Jahr ist Schauinsland, ist Schauinsland am Rhein….

Ja, ja, es hätte noch so ein schöner Abend werden können, aber dann: tosender Lärm durchbrach die Stille im Schatten der Abendröte, die sich über das Rheintal legte. Aufgeschreckte Rotkehlchen ergriffen die Flucht, Fuchs und Hase flüchteten in den Wald, ohne sich gute Nacht zu sagen, denn es war mal wieder so weit: Open Air Probe der Tröteköpp im Schau ins Land. Wie jedes Jahr waren wir wieder der Einladung von Peter Stäblein und seinen Gesangesrecken vom Germania gefolgt, beim gemütlichen Stelldichein das ein oder andere Liedchen unseren Instrumenten zu entlocken (wenn der Redaktion die richtige Information vorliegt, quälten wir das musikalische Gehör unserer Freunde bereits im 16. Jahr! - das soll uns mal einer nachmachen - ganz ohne Platzverweis). Nachdem vorab die -vom Erklimmen des Gumschlages- trocken gewordenen Kehlen mit dem ein oder anderen Hopfenblütensaft benetzt wurden, gaben wir mal wieder Altbewährtes zum Besten. Mit einem "Best of" unseres reichhaltigen Repertoires brachten wir das weit angereiste Publikum (ja, Werther waren auch da) zum Kochen und ein ganz verwegener Groupie legte sogar eine flotte Sohle auf den Dancefloor. Doch bevor es für die Massen gar kein Halten mehr gab, stimmten wir sie mit "Oh when the saints" auf das Ende unserer Darbietung ein. Denn auch wir wollten im Sinne des Germania noch dafür Sorge tragen, dass durch den Verzehr des ein oder anderen Genussmittels die Vereinskasse prall gefüllt werden sollte. Und so waren sich alle wieder einig: wie immer ein schöner Abend unter Freunden, den wir nicht mehr missen möchten. Wir sehen uns hoffentlich wieder im nächsten Jahr.

 

Heimat Echo vom 26.03.2015

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Musikalische Wachablösung bei den Vallerer Tröteköpp

Wie bereits in der vergangenen Woche angekündigt, fand am letzten Donnerstag die erste offizielle Probe unseres neuen musikalischen Leiters , Herrn Frank Seliga, statt. Doch wie so oft, liegt Freud und Leid sehr dicht beieinander. Mit reichlich „Augenpippi“ mussten wir von unserer Frontfrau „Tante Vera“ (Haushahn) Abschied nehmen (Abschiednehmen heißt in diesem Fall: sie dreht sich einfach um und „guggt“ jetzt mit ihrer Miniposaune in Richtung Publikum). Es war dem ein oder anderen schon etwas wehmütig ums Herz, hatte schließlich die liebe „Tante Vera“ länger als ein Jahrzehnt hinaus uns gezeigt, wo es musikalisch langging. Aber es sei ihr vergönnt, nach so vielen Jahren sollte sie jetzt endlich auch nur mal „Musik und Spass in jeder Gass“ und nicht die Verantwortung über den ganzen Sauhaufen haben. Also wurde am 19. März 2015 ein neues Kapitel Trötegeschichte geschrieben. Eine professionelle musikalische Leitung? Ob das gut geht? Vorweg genommen: es wurde kein Fall bekannt, dass ein Guggenmusiker von der Werther Brück in den Rhein gesprungen ist, also kann’s nicht so schlimm gewesen sein. Aber trotzdem: es wurde alles von uns abverlangt. Die die Noten lesen können, mussten das Lied singen, die die keine Noten lesen können, konnten zwar das Lied singen, es aber nicht spielen. Sollten wir jetzt auch noch den Titel des Musikstückes tanzen? Quatsch mit Soße, alles gut. Wenn die ersten Takte mal sitzen, hört sich sogar eine Tröteprobe sehr gut an. Dass dies nicht einfach wird, war uns allen klar. Den Profis unter uns sei gesagt: es lohnt sich. Herr Seliga hat einen Titel für uns vorbereitet: „Rock-Legenden“…. Na, hört sich das nicht gut an? (da der Unterzeichner keine Noten lesen kann, muss er nach der Überschrift gehen und die klingt schon äußerst vielversprechend – und auch die erste Probe machte allen Anwesenden verdammt viel Spaß). Auch appellieren wir nochmals an die alten Hasen, auch an die perfektionierten Schlagzeuger, welche an unserer ersten Niederwerther Kirmes 1998 beim Vinz im Saal Tequila als Samba gespielt haben, ja, genau IHR seid jetzt gefragt. Also, es ist noch nicht zu spät, wieder einzusteigen. Von den zwei Notenblättern, haben wir erst die ersten zwei Takte probiert. Also: wir sehen uns in der nächsten Probe…

 

Heimat Echo vom 12.03.2015

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Die Tröteköpp stellen die neue musikalische Leitung vor!

Nach langer und intensiver Recherche und vielen guten Gesprächen ist es uns gelungen die musikalische Leitung neu zu besetzen. Wir haben dabei eine sehr interessante Idee erarbeitet und haben wahrscheinlich DIE optimale Lösung gefunden. Unser Team der musikalischen Leitung wird zukünftig angeführt von Herrn Frank Seliga und er wird unterstützt von unseren Eigengewächsen Julian und Ann-Lena Kopp. Wir denken, das ist eine super Konstellation.

Wir möchten heute unseren „Teamleiter Musik“, Frank Seliga mal kurz vorstellen:

Mit Frank Seliga gewinnen wir einen absoluten Musikexperten, der sich seit frühester Kindheit der Musik verschrieben hat. Während des Studiums und des Einsatzes als Schlagzeuger im Heeresmusikkorps 5 in Koblenz, gründete er bereits sein eigenes Bigband-Tanzorchester. Darüber hinaus spielte er bei den bekannten Größen wie Max Greger, Hugo Strasser, Günter Noris, Paul Kuhn und anderen. Seit über 35 Jahren ist H. Seliga in der musikalischen Leitung bei verschiedenen Blasorchestern tätig und hat sich dort, neben dem musikalischen Anspruch, auch den Spaß am Musizieren zum Credo gemacht. Das „Neuland Guggenmusik“ hat seinen persönlichen Ehrgeiz geweckt und H. Seliga sieht darin eine ganz persönliche Herausforderung, die er gerne mit uns gemeinsam meistern will. Die Aktualität der Musikstücke und die Einbindung der Jugend, ohne die „Älteren“ zu vergessen, liegen ihm genauso am Herzen. Daher ist er von der Idee begeistert ein musikalisches Leitungsteam aufzubauen, dass durch unserer Jugend mit Julian und Anna-Lena Kopp vervollständigt wird. Auf diese Zusammenarbeit freuen wir uns ganz besonders.

Damit verabschieden wir leider unsere bisherige musikalische Leitung, unsere „Tante“ Vera Haushahn, die auf eigenen Wunsch das Amt der musikalischen Leiterin abgibt. Freundlicherweise hat Sie das Amt solange ausgeführt, bis wir eine neue Lösung gefunden haben. Seit ca. 15 Jahren hat sie uns musikalisch angeführt und mit großem Einsatz Lieder umgeschrieben und oft sehr geduldig mit uns eingeübt. Viele Auftritte und Probewochenenden hat sie in erster Reihe das musikalische Geschehen ehrenamtlich bestimmt. Dafür möchten wir uns vorab ganz, ganz herzlich bedanken. Dieser Einsatz und diese Geduld sind sicher nicht selbstverständlich und es gilt großen Respekt zu zollen. Vielen Dank liebe Vera!

Unsere neue musikalische Leitung bittet am Donnerstag, 19.03., pünktlich um 20:15 Uhr in der Stadthalle Vallendar zur ersten Probe nach der Karnevalspause. Hierzu sind alle Aktiven und auch die schon länger nicht mehr so Aktiven herzlich eingeladen. Hier werden wir mit neuem Schwung in die weitere Zukunft gehen, damit es überall wieder heißt:

Mit Musik on Spaß - in jeder Gass

 

Heimat Echo vom 05.03.2015

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Ja denn nur einmal im Jahr ist Karneval, ist Karneval am Rhein…

Teil 2 des Trötemärchens 2015: Musik un Spass, net nur uff der Gass!

Letzte Woche tat ich´s kund, mit Trötis gings im Umzug rund. Doch Leute, es ist nicht zu fassen: wir können auch feiern auf den Gassen. Es gibt hierzu genug Geschichten, von einigen werd´ ich berichten. Donnerstag, die Lust war groß, ging es bei den Banken los. Sparkassen- und auch Volksbankkunden, staunten nicht schlecht in den Morgenstunden. Auch gab´s Stärkung für den Tag, wer weiß, was der noch bringen mag. Doch zum Verweilen blieb keine Zeit, der nächste Empfang war gar nicht so weit. Um 11:11, ich hör´s noch genau, marschierten wir ein mit „Valler Helau“. Im Rathaus wurd geschunkelt, gelacht, man munkelt, dem Fred hätt es Spaß gemacht. Schnell haben die Narren das Zepter übernommen, auch hier hat man ein Sektchen bekommen. Den Schlüssel der Stadt noch schnell ergattert, der Pretze Fred war ganz verdattert. Und was danach kam, na, wem ist´s hängen geblieben? Genau, das hatte ich letzte Woche geschrieben: der Umzug in Weitersburg, wie immer ein Fest, danach fuhren wir weiter in ein verschlafenes Nest. Simmern im Westerwald, wir rockten den Saal, doch feiern können die allemal. Danach die Instrumente abgelegt, Feierabend, ein Bierchen, aber ganz gepflegt. Der Freitag, ach, ein Fest für die Kiddis, ganz Valler in Aufruhr, nicht nur Müllers und Schmittis. Zwischen 11 und 16 standen sie parat, unser DJ Jörn bracht sie schnell in Fahrt. Und Einlasskontrolle, so eine Fiese, doch wir ham euch gewarnt: „no Alk“ war die Devise. Saman D., ne was für ein Hammer, „viel zu schnell rum“ hört man Gejammer. Barock Monkeys brachten Streetdance zum Besten, kurz drauf im Saal konnt mans selber mal testen. Die Stimmung war super, ist übergeschäumt, pünktlich um 21 Uhr wurd der Saal dann geräumt. Und am nächsten Tag noch so ein Knaller: die längste Sektbar gibt’s nur hier in Valler. Samstagsball, schon fast legendär: Karnevalsherz, was willst du noch mehr. Wunderschöne Funken verzauberten den Saal, ein Durchkommen gab´s nicht mehr, wurde zur Qual. Und wer´s erste Mal hier war, der seufzte verträumt: „Ach du mein lieber Gott, was hab ich versäumt“. Die Simmerner Käs´cher waren der KracherHui Wäller..., auch´s Männerballett sorgten für Lacher. Beim Vampirgebiss manch Zähnchen war locker, so rissen Sie trotzdem den Saal glatt vom Hocker. Und auch die Funken hoch vom Kuppen, rockten den alten Stadthallenschuppen. Mit Hebefiguren bis fast unters Dach, wurde so manches Männerherz schwach. Kubanerinnen wollen hoch hinaus... Doch: je später der Abend, desto schöner die Gäst´, stürmten Fidelenfunken das Fest. Führten Gardetanz vom Feinsten vor, die Beinchen die flogen bis fast hinters Ohr. Funkenflug...Doch dieser Abend gelang uns nur ganz, mit dem Bemoostenfunkenshowtanz. S(c)hrek lass nach hieß es sogleich, da wurde das härteste Zuschauerherz weich. S(c)hreklich schöööön....Um die nächste Veranstaltung wurd uns nicht bang: Rosenmontag, Herr Jung: Bürgermeisterempfang. Hier trafen sich alle, ob Kranke, Gesunde zur fröhlichen Vallerer Karnevalsrunde. Dienstags in Heimbach, was konnten wir uns freun, lesen könnt ihrs im Heimtecho 09. Die Knochen tun weh, die Nase verfroren, gab´s abends in Valler wieder was auf die Ohren. Hoppeditzbeerdigung, wie liebe ich das, ist´s für den Tröti der allerletzte Spass. Noch einmal musizieren, danach ist´s vorbei mit der Karnevalsguggelerei. Doch ein Highlight steht noch groß auf dem Plan: früher war´s Kult schon bei Moni im Schwan: Heringsessen, oh was für ein Schmaus, erst danach ist unser Karneval aus. Hoffmanns Uschi und Uwe, wer kennt die Zwei nicht, kredenzten uns jedes Heringsgericht. Die längste Heringsbar im Rheinland könnte man denken, ein großes Lob an dieser Stelle woll´n wir euch schenken! So, jetzt ham wir genug geschnuddelt, den ein oder anderen Reim gefuddelt. Ihr habt uns wie immer –ob Tag oder Nacht- dieses Karneval zu unserem Schönsten gemacht. Ihr standet in Straßen, fülltet unseren Saal, das Vallerer Publikum: erste Wahl. Mit euch hatten wir wieder mal 100 % Spass, wir seh´n uns nächste Session, ob Saal oder Gass...

 

Heimat Echo vom 26.02.2015

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Ja denn nur einmal im Jahr ist Karneval, ist Karneval am Rhein…

Teil 1 des Trötemärchens 2015: de Zuch kütt …

Am Altweiber-, Veilchendonnerstag oder auch schmutzije Dunneschdaach, standen wir wieder mal alle in den Startlöchern. 12 Monate hatten wir an unserem Ansatz gefeilt (= Bläser), an unserem Rhythmus gearbeitet (= Trommler), unsere Choreographie perfektioniert (= Pööökaschn), damit wir –wie all die Jahre- das närrische Volk im Rheinland wieder in alt gewohnter Manier auf unsere Seite ziehen konnten. Der Schellenkranz vibrierte noch von der letzten Probe, schwubs schon standen wir auf dem karnevalistischen Gipfel: Möhnenumzug der lustigen Weiber aufm Kubbe in Weitersburg. Hoch auf dem prunkvoll geschmückten Wagen begrüßte uns bereits die Obermöhn Ursel samt Gefolge. TrötedreamteamWie jedes Jahr ein Highlight für uns Trötis, sieht man dort doch sehr viel altbekanntes Narrenvolk von Nah und Fern. Vom Publikum frenetisch gefeiert, war wie immer auch dieses Mal der Wettergott auf unserer Seite. Zwar lachte diesmal nicht die Sonne wie in den vergangenen Jahren, aber Hauptsache es war trocken. Ist Petrus doch ein Weitersburger? Völlig neu dieses Jahr: der Zugweg. Baustellenbeding wollten uns die Kubaner doch tatsächlich in die Irre führen. Aber nicht mit uns, so leicht kriegt ihr uns nicht. Unser „Kamerakind Mani“ (früher bekannt unter dem Namen „Mani Bumbum“ dieses Jahr auch als „Mani Klickklick“) fand als Fährtenleser vom Stamme der Mallerer Bachwatzen den Weg durchs Dickicht der Weitersburger Prärie und geleitete uns sicher zum Tipi des weißen Mannes, dem „Bauschesaal“. Die 3 Tenöre (wer war nochmal Pavarotti?) Gerade wollten wir dort eine Friedenspfeife rauchen, hieß es bereits: „Sattelt die Pferde, wir reiten nach Simmern.“ Ne, wat en Stress: grundloses Anschleichen, stundenlanges Spurenlesen, sinnlos nebeneinander herreiten. Da kann man ja nur mit der Gesamtsituation unzufrieden sein. Doch auch das Wäller Narrenvolk war nicht minder erfreut uns zu sehen. Wer dachte, die Wäller Jecken hätten sich bei deren Umzug am Mittag bereits ausgetobt, wurde eines Besseren belehrt. Nochmal schnell die Noten sortiert, Liedstrich nachgezogen, Kostüm korrigiert… Doch was war das? Die Stimme, die uns ankündigte, kannten wir doch: DJ Jörn, die alte Karnevalssocke, gerade noch auf der Vallerer-Narrhalla-Showbühne jetzt schon in Simmern! Sowas nenn ich mal karnevalistische Entwicklungshilfe für den Westerwald. Der Saal stand –wie auch im letzten Jahr- ratzifatzi hinter uns und noch keine 2 Lieder später war dieser zum Bersten gefüllt. Gerade als der Saal zum Kochen gebracht hatten, zogen wir uns zurück (dat is wie bei Spagettikochen: kurz bevor der Topf überkocht: Deckel hochheben) DJ Jörn knüpfte an die von uns angeheizte Stimmung an und da unser aller Trötechef Billi uns an diesem Abend frei gab, konnten auch wir das Bad in der Menge suchen und mal richtig abfeiern, open End inbegriffen….
(Freitag, Samstag nichts zu tun? Möglichkeit sich auszuruhn? Mit Neffen und auch mit Nichten, kommenden Donnerstag werd ichs berichten…) Sonntag, gleich wie jedes Jahr: Trötehighlight in Vallendar. Völlig verschlafen kroch die verkaterte Trötegemeinde aus ihren –an Karneval- obligatorischen Schlafstätten. Und schon war sie da, die gute Laune: Sonnenschein, soweit das Auge reicht. Hier die Korrektur zum obigen Bericht: Petrus ist ein Vallerer! Uus aller (Stadthallen)Uwe hatte en lecker Süppchen gekocht um uns zu stärken, denn der Tag sollte noch lang werden. Valler, unser aller Heimspiel: jeder kennt jeden, jeder mag jeden und jeder feiert jeden, ein einzigartiges Stelldichein des „Who-is-who“ des Vallerer Frohsinns. Im morgendlichen Sonnenschein glänzte die Höhrer Stroooß. Bunt schlängelte sich der Zuch durch Vallerers Straßen. Unzählige Närrinnen und Narren säumten die Straße. Unser Heimspiel! „Egal wo wir spielten, ob nah oder fern: auch bei Papst Benne da spielten wir gern. Auch in Köln spielten wir, das war der Knaller, aber am schönsten ists halt doch noch in Valler. Hier bis du Mensch, hier darfst du sein, die besten Jecken sin aus Valler am Rhein!“ Und genau so wars: vor lauter Hellau und Bützjes geben kam man kaum noch zum Spielen. Aber irgendwie geht’s halt doch immer: der eine küsst und umarmt, der andere spielt, kurz drauf dann umgekehrt. Das ist ja das Schöne in Vallendar: nichts muss, alles kann: Heimspiel halt. Nachdem wir fast alle Straße der Vallerer Altstadt durchzogen hatten, wurde in der Stadthalle der Kehraus gemacht und sich eine wohlverdiente Stärkung einverleibt. Unsere Probewirtin, das Hoffmanns Uschi, hatte bereits etliche Orangenblütentees und warme Wasser für uns vorbereitetet (= Insiderwitz). „Montagmorgen, lange schlafen? Ich will euch nicht lügend strafen! Auch an diesem Tag gings weiter, ohne Musik, trotzdem heiter. Auf Instrumente wurd verzichtet, nächsten Donnerstag wird es berichtet.“ Der Dienstag: unser Auswärtshighlight: Heimbach-Weißer-Umzug. Karnevalsherz, was willst du –neben dem Vallerer Umzug- noch mehr! Zwischen Mainz und Köln der schönste Zug (neben dem Vallerer natürlich). Wunderschöne Motivwagen. Und mittendrin: die Trötis. Zwar etwas früh (12:00 Uhr, es graute dem Morgen), aber in der Gruppe ließ dieser Schmerz sich leicht ertragen, wurde bereits in der frühesten Morgenstunde der Heimach-Weißer Prinz aus der Stammkneipe gezerrt und zum Zug geleitet. Die Pause bis Zugbeginn wurde in den unterschiedlichsten Variationen genutzt: der ein oder andere machte noch ein schnelles Nickerchen, einige schauten sich die buntgeschmückten Wagen an, bis es dann endlich losging. Bereits nach wenigen hundert Metern Zugweg das Highlight des Zuges: Liveschalte des SWR-Fernsehens. Und wieder mal präsentierten wir Vallendar uns positiv in die große weite Welt hinaus. Die, die dem Auftritt krankheitsbedingt nicht beiwohnen konnten, „fieberten“ (Achtung: Wortspiel) von zu Hause am Bildschirm mit. Doch die Geschehnisse der letzten Tage hatten ihre Spuren hinterlassen und so war es umso schöner, dass –wie jedes Jahr- eine wohltuende Suppe am Straßenrand auf uns wartete (mein persönliches Highlight einer jeden Session!).Ob groß, ob klein: Süppchen muss sein... Frisch gestärkt gings kurze Zeit später auf den letzten Abschnitt des Zuges, sodass man völlig erschöpft in den Sitzen des Busses versank. An dieser Stelle sei`s genug, berichtet wurde heut vom Zug, was sonst noch hat sich zugetragen, braucht ihr mich heut nicht mehr zu fragen. Berichten gibt es noch zu Hauf, schlagt nächste Woch die Zeitung auf….

 

Heimat Echo vom 12.02.2015

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Drauß von der Stadhalle komme ich her, ich kann euch sagen: es Move-itet sehr. All überall in den hintersten Ecken, sah ich bereits die närrischen Jäcken. Zwar noch –zur Zeit- aus den Tröteköppreihen, doch bis Freitag –denk ich- könnt ihrs verzeihen. Auch die Getränke sind noch nicht da, doch wir sind pünktlich, wie jedes Jahr. Am Freitag dem 13., kommt in den Saal, da habt ihr sie wieder, die Cocktailauswahl. Doch stopp, nicht was ihr fälschlicherweise glaubt, Alk ist -wie immer- keiner erlaubt. Denn ohne Alk -ihr glaubt es nit-, wird trotzdem die Party zum Megahit. Das klappt bestimmt, das wird famos, denn IHR macht hier den Bären los. Ein super Programm, eure Stimmung dazu, ich wette, ihr kriegt Nachts gar Auge mehr zu. Noch einmal schlafen, dann ist es soweit, tschäkt die Kostüme und macht euch bereit. „See you on Friday“ heißt die Devise, lasst sie zu Haus, die Stimmung, die miese. Sagt allen Bescheid, wie solls anders sein: die geilste Party, ist die Move it am Rhein.
Samstags sind die Erwachsenen dran, ihr Närrinnen packt ein, euren müden Mann. Die Kiddis ham es euch vorgemacht, gefeiert wird dann bis morjens um Acht. Die Narhalla noch schnell auf Hochglanz geputzt, wird sie am Samstag für die Erwachsnen genutzt. Doch im Gegensatz zu der gestrigen Action, gibt’s für euch Frauen am Samstag ein Sektchen. Doch Männer, ihr denkt: „Was soll ich denn hier?“ Wir haben natürlich für euch auch ein Bier! Für das leibliche Wohl ist zur Genüge gesorgt, wir hamn uns beim Uwe auch Frikadellen geborgt. Essen, Trinken, Party machen: lassts am Samstag richtig krachen. Ob Umzug , Bühnenauftritt oder Papstparad`: die Tröteköpp sind sich für nix ze schad. Doch halt, neben dem ganzen Trinken und Essen, hab ich doch glatt noch ein Highlight vergessen. Neben den Funken aus Simmern und Valler (Simmerner Männerballet: was für ein Knaller) der Showtanz der Bemoosten, ihr habts nicht gesehen? Kommt alle am Samstag, ihr werdets verstehn!Flotte Funken Der Saal hat gebebt, Männer warn kaum zu halten, man stand auf den Tischen, sogar die ganz Alten. Bemoostefunken: noch grün hinter den Ohren?Wir freun uns auf euch, ob nah oder fern, kostümierte Jäcke sehn wir sehr gern. Aber auch ohne Verkleidung seid ihr willkommen, zum Schunkeln werdet auch ihr in den Arm gern genommen. Alles kann und nichts muss, so, ich mach jetzt auch mal Schluss.
Für alle Trötis, Fans, Groupies und die, die es noch werden wollen, nochmals unser närrischer Fahrplan:

Donnerstag, 12.02.2015:
09:30 Empfang Sparkasse/Volksbank
11:11 Empfang VG Bürgermeister Pretz
15:11 Umzug Weitersburg (Abfahrt: 14:20)

Freitag, 13.02.2015:
17:00 Move it – Stadthalle Vallendar

Samstag, 14.02.2015:
19:11 Längste (?) Sektbar der Trötis im Rheinland

Sonntag, 15.02.2015:
11:00 „Suppenschminken“ Stadthalle Vallendar
14:11 Karnevalsumzug Vallendar

Montag, 16.02.2015:
09:00 Abbau längste (?) Sektbar im Rheinland
11:11 Empfang Stadt Vallendar - Bürgermeister Jung

Dienstag, 17.02.2015:
11:20 Umzug Heimbach-Weis (=Abfahrt)
18:45 Hoppeditzbeerdigung

Mittwoch, 18.02.2015:
18:00 Heringsessen Stadthalle

Donnerstag, 19.02.2015:
18:00 Abschlussabbau längste (?) Sektbar im Rheinland

 

Heimat Echo vom 05.02.2015

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***Tröte-Update***Tröte-Update***Tröte-Update***

Über die großen Ereignisse, die ihre Schatten vorauswerfen, hatten wir bereits berichtet. Ganz Valler und Umgebung ist in Aufruhr! Die Trötis fahren wieder mal ein ganz großes Programm auf. Wer dieses Jahr in der Valler-Narrhalla dabei sein wird, wird fragen: Was war nochmal "Rock am Ring", what the Hell ist "Grüne Hölle"? Doch wir wollen euch nicht länger auf die Folter spannen, bevor wieder irgendeiner später meckert: "Na super, jetzt war Michael Jackson, Brings, die Höhner und Konsorten auf der Veranstaltung und ich war net dabei. Mir hat ja keiner was gesagt… (heul)`` , wollten wir euch nicht gänzlich im Ungewissen lassen. Die längste Sektbar im Rheinland (?) der Trötis hat mal wieder keine Kosten und Mühen gescheut, dass karnevalistische Füllhorn mit allerlei Leckerbissen über euch zu ergießen. Wie letzte Woche erwähnt - für die, die es nicht lesen konnten, weil das Heimatecho bereits vergriffen war - : mit dabei, DJ Jörn, die Rheinische Frohnatur der Turntables. Mittlerweile ein gesetzter Punkt dieser Veranstaltung. Durch sein musikalisches Einfühlungsvermögen gegenüber dem Publikum, bringt er den Saal zum Kochen. Er war jetzt so oft dabei, dass er bald die Vallerer Ehrenbürgerschaft erhält und auf Dauer ein Zimmer in einem der WHU-Big-Brother-Container beziehen darf, damit er uns ganzjährig zur Verfügung steht. Als nächstes reihen sich in die Schlange der Stars die Fidele Funken ein. Wer dieses Jahr deren Veranstaltung beiwohnen durfte, weiß, was uns erwartet: akrobatische Höchstleistung (auf)reizender Damen gepaart mit sexy Moves. Frauen: haltet eure Männer fest, sonst müsst ihr alleine nach Hause gehen. Aber keine Angst, auch für die einsame Frau ab 18 ist gesorgt: neben den Mädchen aus Simmern, die zum Anbeißen sind (= Simmerner Käs`cher - wir berichteten) wird für die einsame Damenwelt das Simmerner Männerballet die Hüften kreisen lassen und sie in ihren Bann ziehen. Und wer weiß, vielleicht ist das ein oder andere Leckerchen zum Anbeißen dabei…. So, jetzt habt ihr einen kleinen Vorgeschmack auf das, was euch am Karnevalssamstag erwartet. Und wenn ihr meint, das war`s: weit gefehlt. Seid gespannt auf die Ausgabe nächste Woche, dann kommt vielleicht noch ein Hingucker hinzu. Stay tuned, wie man auf Neuhochdeutsch sagt.

So und jetzt für unsere Jüngsten: MOVE IT hält natürlich auch für euch auch weitere Überraschungen parat. Doch vorab an alle Mütter der Mädchen unter 18: das Foto unseres Topacts Salman D täuscht nur. Eigentlich ist er der nette Schwiegersohn von nebenan, also keine Angst. Nicht nur stimmlich wird's an diesem Abend heiß, auch tänzerisch sollt ihr voll auf eure Kosten kommen: kennt ihr schon die Barock Monkey`s? Nein? Fehler! Bei uns werdet ihr sie kennen lernen. Mit Hip Hop und Street Dance werden sie euch verzaubern. Also: you got to move it…. Kommt, schaut, staun…..

 

Heimat Echo vom 29.01.2015

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I like to move it, move it, i like to move it move it, I like to move it move it: MOVE IT!
Ihr habt´s nicht anders gewollt: MOVE IT geht in die 4. Runde!

Die Fratzenbuchgemeinde hat die frohe Kunde bereits herausposaunt: Jawoll, es gibt sie wieder, die rattenscharfe Party für die Kids von 11-16 Jahre in, aus und für die rund um Valler. Nachdem ihr bereits letztes Jahr wieder mal die Mauern der alt ehrwürdigen Stadthalle beinah zum Einstürzen gebracht habt, blieb uns auch dieses Jahr keine andere Wahl, als euch als Dankeschön erneut diesen Event zu präsentieren. Ihr habt es -ebenso wie in all den vergangenen Jahren- wieder mal verstanden, auch ohne Alk eine fette Party zu feiern. Da könnt ihr ruhig eure Eltern mal fragen, ob die das damals auch so hinbekommen haben…. Nicht ganz unschuldig an diesem Erfolg war selbstverständlich auch unser DJ Jörn, den wir dieses Jahr wieder für eure Veranstaltung gewinnen konnten. Denn keine Feier ohne einen vernünftigen DJ, kein vernünftiger DJ, ohne das entsprechende Publikum, das zu seiner geilen Mucke abgeht. Für die, die noch nicht dabei waren haben wir einen kleinen Tipp: einfach mal auf die Homepage "jugenddisco-vallendar.de/" gehen, Bilder sagen mehr, als tausend Worte. Auch die Kommentare der Besucher der vergangenen Jahre sprechen hier Bände. Solltet ihr in die Verlegenheit geraten vom vielen Partymachen auf dem Dancefloor mal einen kleinen Verschnaufer brauchen sei euch gesagt, wir haben auch dieses Mal ein besonderes Schmankerl: kein geringerer als der Beatboxer Saman D., den einige von euch aus einer der Staffeln von DSDS kennen werden, wird euch in Erstaunen versetzen, was man ohne Instrumente und nur mit einem losen Mundwerk alles ins Mikro zaubern kann. Ihr dürft also gespannt sein, näheres zu ihm erfahrt ihr auch in der nächsten Ausgabe vom Heimatecho. Vielleicht ist auch der ein oder andere unter euch, der sich ebenso in der Kunst des Beatboxens versteht, da könnt ihr euch bestimmt einige Anregungen holen oder vielleicht euch mit dem Künstler nach seinem Auftritt austauschen. Bis hierhin verspricht es bereits ein unvergesslicher Abend zu werden. Aber wer weiß, für Überraschungen sind die Trötis ja immer gut, vielleicht gibt's da noch was? Seid gespannt und lasst euch überraschen, wir wollen ja nicht zu viel verraten. Schaut nächste Woche nochmal rein, dann geben wir noch ein paar heiße Tipps... Aber schließlich kommt es drauf an, was ihr aus dem Abend macht, für die Stimmung seid ausschließlich ihr verantwortlich. Und glaubt mir, dass habt ihr die letzten 3 Jahre super gut hinbekommen und wir wissen, dass ihr das auch dieses Jahr garantiert wieder schafft. Also haut all eure Freunde an, mit an dieser Party teilzunehmen. Aber eins geben wir der Partygemeinde bereits jetzt wieder mal mit auf den Weg, was sich in den letzten Jahren bewährt hat: kein Alk und keine Eltern auf dieser Veranstaltung. Und da bleiben wir auch hart, sowohl das Eine, als auch das Andere kann einem die Stimmung versauen. Also Partypeople: see you in the Townhall, Friday, 13th February 2015 (für die Nichtengländer: Freidaaach, de 13. Zwooote Zwoodausendfufzeeehn in dem umgedriiiehte Schwimmbad in Valler im Gillibur).

Und damit ihr am nächsten Tag in Ruhe über Whats app oder Facebook eure Bilder vom Vorabend ins Netzt stellen könnt, schickt eure Eltern doch einfach zu deren eigener Feier in die Vallerer Stadthalle. Denn dann laden wir alle feierwütigen Erwachsenen am Valentinstag, Samstag den 14. Februar 2015 zur längsten Sektbar (?) im Rheinland ein. Auch hier sei bereits eine Warnung ausgesprochen: wer -wie in Koblenzer Discos so üblich- meint, er könne erst zu vorangerückter Stunde erscheinen, sollte sich von den Frostbeulen der letzten Jahre belehren lassen: die Warteschlange vor der Kasse wird von Jahr zu Jahr länger. Zwar könnten unsere alljährlich gut agierenden Welcome-Manager die Wartezeit mit Warmhalten überbrücken, aber sie haben ja leider auch nur zwei Arme. Auch der ebenso begehrte Trötepin wird höchstwahrscheinlich schnell vergriffen sein, schließlich handelt es sich um eine limitierte Auflage und wird in Fachkreisen bereits hoch gehandelt. Auch jetzt schon hinter hervorgehaltener Hand: Die Top-Acts stehen sich auch dieses Jahr wieder mal die Beine in den Bauch, um euch bei den Trötis den geilsten Abend des Jahres zu verschönern. Allen voran die fliegenden Funken der Fidelen Frauen, die dieses Jahr erneut ihren Tanz zu eurer Kurzweil darbieten werden. Bereits auf diversen Sitzungen in 2015 haben sie die Säle zum Kochen gebracht. Doch damit nicht genug: auch die Simmerner Käs´cher lassen es sich nicht nehmen, unsere Veranstaltung mit ihrer Anwesenheit zu beglücken. Wer an der Klasse dieser Truppe zweifeln sollte, der geht einfach mal auf die Seite http://kcsk.de, ihr werdet staunen, dort erwarten euch u.a. vielleicht angehende deutsche Meister im Gardetanz. Es ist mit Sicherheit wieder für jeden etwas dabei. Also auf geht's zum Abfeiern nach Valler. Wir freuen uns auf euren Besuch!

 

Heimat Echo vom 15.01.2015

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Tröteköpp starten musikalisch ins Jahr 2015

Nachdem das neue Jahr gestartet, die Weihnachtsgans verdaut, das Silvester Raclette erloschen war, nimmt nun die Karnevalsession 2014/2015 im neuen Jahr rasant Fahrt auf. Starten durften wir mit einem besonderen Auftritt: 6 x 11 Jahre KG Grau-Blau in Höhr, gleichzeitig Prinzenproklamation eines alt bekannten Guggelers, unserem Gründungsmitglied Maddin von niederem Werth. Kein geringerer als Prinz Martin (Staudt) I. und seien Lieblichkeit Sylvia II. gaben sich die Ehre. Da sollte die musikalische Darbietung natürlich besonders gut gelingen, damit die Wäller merken, aus welch gutem karnevalistischem Hause Martin kommt. Da bei den Trötis sich zwischenzeitlich nicht nur im Vorstand, sondern auch musikalischen Bereich einem Generationenwechsel abzeichnete, lag es an diesem Wochenende in der Hand einer ganz jungen Guggelerin, den „Sauhaufen“ zu bändigen. Da wir bei diesem Auftritt auf unsere musikalische Leiterin Vera verzichten mussten, erklärte sich spontan Anna-Lena Kopp dazu bereit, den wilden Haufen nach Höhr zu führen, um dort die richtigen Töne zu finden. Doch was uns dort erwartete, sprengte unsere Vorstellungskraft von Höhr: der Saal war so massiv gefüllt mit feierwütigen Karnevalisten, sodass unsere Trommelwäglis den Weg zur Bühne nicht bezwingen konnten. Kurzerhand improvisiert, das Schlagwerk auf die Bühne verfrachtet, mussten sie nicht aktiv am Einmarsch mitwirken und konnten diesen von der Bühne aus betrachten. Das Publikum feierte uns bereits frenetisch beim Einmarsch und trug uns –bildlich gesprochen- förmlich auf Händen durch den Saal zur Bühne. Angepeitscht von dieser guten Stimmung, allen voran das Prinzenpaar in erster Reihe, gab es auch für uns kein Halten mehr und ein Evergreen nach dem Anderen wurde aus den Instrumenten gequält. Doch wenn der kleine Prinz meint, er könnte sich beim kühlen Gerstensaft im Publikum verstecken, hat er sich getäuscht: nachdem Hauke „Kaffeesatz“ Schmidt die Grußworte aus dem fernen Rheinland überbrachte, forderte er todesmutig Prinz Martin auf, das damals auf der Trommel bei den Trötis erlernte innerhalb eines Bruchteils von Sekunden abzurufen und sich in unsere Reihen zu gesellen, um das nächste Lied anzustimmen. Abgebrüht, wie wir ihn kennen, hat er jedoch noch nicht einmal gezuckt! Sprüche wie „dat iss wie Fahrradfahre, dat verliiierste niii…“ begleiteten ihn auf die Bühne. Das gleiche Instrument von vor 17 Jahren, auch der Bauchgurt noch in der gleichen Einstellung, wie damals säumte seine immer noch zierlichen Hüften. So gings los mit dem Lied, mit dem auch damals alles begann: „Ach wär ich nur ein einzig mal….“ Gekonnt beherrschte er das Schlagwerk (O-Ton Maddin: Ich brauch kein zwei Stöck, dat konnt ich domols schon nit…) und das Publikum tobte. Auch Prinzessin Sylvia wurde nicht verschont und durfte an den Becken spielen (Böse ist, wer Böses denkt). Und Anna-Lena? Todesmutig zählte sie einen Takt nach dem anderen, ohne sich vom rechten Pfad der Guggetugend abbringen zu lassen. Schließlich war sie doch gerade erst mal 3 Jahre alt, als Maddin der Vereinsgründung der Trötis beiwohnte (so schließt sich dann wieder der Trötekreis). Erleichtert verließ das Prinzenpaar schließlich die Bühne unter tosendem Beifall und wir setzten zum Finale an. Ein grandioses Publikum begleitete uns auch abschließend durch den Saal zum Ausmarsch. Alle waren Guggeler waren sich einig: erneut einer der Auftritte, die noch nachhaltig positiv in unserer Erinnerung bleiben werden.